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Suche nach weiteren Erdbebenopfern

In den südlichen mexikanischen Bundesstaaten wird fieberhaft nach weiteren Opfern des schweren Erdbebens vom Freitag gesucht. Die Zahl der Todesopfer stieg auf über 90.

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Nach dem verheerenden Erdstoß in Mexiko haben die Behörden landesweit rund 800 Nachbeben registriert. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 90. Allein im Bundesstaat Oaxaca kamen laut der Zivilschutzbehörde 71 Menschen ums Leben. In den Staaten Chiapas und Tabasco starben 19 Menschen.

Rund 1800 Soldaten unterstützen die Rettungs- und Bergungsarbeiten. Etliche Gebäude wurden zerstört, andere sind stark einsturzgefährdet. Das gesamte Ausmaß der Zerstörungen ist noch nicht absehbar. Die meikanische Regierung ordnete drei Tage Staatstrauer an.

Viele Menschen sind obdachlos und auf Hilfslieferungen angewiesen. Zeitweise brach in einigen Landesteilen die Stromversorgung zusammen.

Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 8,1 lag im Pazifik rund 130 Kilometer westlich von Chiapas. Mexiko liegt sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen. Allein im vergangenen Jahr wurden über 15.000 Erdstöße gezählt.