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Venezuela: Maduro und Opposition wollen reden

In Venezuela hat sich Präsident Nicolás Maduro zu einem Dialog mit der Opposition bereiterklärt.

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In Venezuela hat sich Präsident Nicolás Maduro zu einem Dialog mit der Opposition bereiterklärt. Seit Monaten sind beide Seiten auf heftigem Konfrontationskurs.

Nun sagte Maduro, der Dialog solle dem Frieden und der Demokratie in Venezuela dienen. Man wolle sich auf neutralem Boden in der Dominikanischen Republik treffen.

Die geplanten Gespräche hatten der frühere spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero und der Außenminister der Dominikanischen Republik, Miguel Vargas, in die Wege geleitet. Nun bestehe die Chance auf Aussöhnung, sagen die Vermittler.

Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres begrüßte die Initiative.

Die Opposition ist indes nicht so optimistisch, sie will nicht von einem echten Dialog sprechen, da Maduro die Freilassung politischer Gefangener ablehne.

Die Opposition wirft Maduro vor, er wolle eine Diktatur im Land errichten, etwa durch die kürzlich erfolgte Entmachtung des von der Opposition dominierten Parlaments.

Der letzte Versuch, den Konflikt im Land per Dialog zu lösen, schlug Ende vergangenen Jahres fehl. Seit April gab es gewalttätige Massenprotesten, 120 Menschen kamen dabei ums Leben.