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USA: Weitere Statue entfernt

Dallas hat eine Konföderierten-Statue entfernt - der Streit um die Bürgerkriegsdenkmäler tobt weiter...

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USA: Weitere Statue entfernt

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In den USA ist eine weitere Statue, die an die Konföderierten erinnert, vom Sockel genommen worden: Die Statue von General Robert E. Lee in Dallas wurde mit Polizei-Eskorte aus dem ebenfalls nach dem General benannten Park abtransportiert. Nach den Ausschreitungen bei einer Rassistenkundgebung in Charlottesville Mitte August entfernen immer mehr Städte in den Südstaaten Bürgerkriegsdenkmäler. Für viele Amerikaner sind diese Denkmäler und Flaggen, die an die Konföderierten erinnern, Symbole für Rassismus. Seit Jahren fordern Historiker und Menschenrechtler, sie zu entfernen. Nach dem Attentat eines weißen Rassisten auf schwarze Kirchgänger vor zwei Jahren in South Carolina fingen erste Staaten damit an.

Doch nach wie vor ist der Abbau der Denkmäler umstritten. Auch die Demonstration in Charlottesville fand deswegen statt. Dabei gerieten Demonstranten und Gegendemonstranten aneinander. Eine Frau starb, als ein Auto in die Menge raste.

Die Statue des siegreichen Bürgerkriegsgenerals in Dallas sollte schon Anfang September abgebaut werden. Doch eine Pro-Konföderierten-Gruppe ließ das Vorhaben durch ein Gericht stoppen. Auch die Umbenennung des nach Robert E. Lee benannten Parks ist im Gespräch und ebenso umstritten.