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Deir Essor: Aufatmen nach der Belagerung

Anfang September hatte die syrische Armee die drei Jahre andauernde Belagerung der Stadt durch die IS-Terrormiliz durchbrochen.

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Deir Essor: Aufatmen nach der Belagerung

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Langsam kehrt das Leben in die syrische Stadt Deir Essor, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Osten des Landes, zurück.

Anfang September hatte die syrische Armee die drei Jahre andauernde Belagerung der Stadt durch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat durchbrochen. Inzwischen sind erste Hilfslieferungen der UNO eingetroffen. Die rund 100.000 noch verbliebenen Menschen atmen auf, wagen sich wieder auf die Straße und stehen Schlange vor einem der wenigen Geschäfte, das wieder seine Türen geöffnet hat.

Die IS-Terrormiliz verliert in Syrien weiter an Boden. Deir Essor ist die letzte syrische Provinz, die vom IS kontrolliert wird. Im Mai hatte die syrische Armee eine Offensive gestartet, um die Wüstengebiete zwischen der Hauptstadt Damaskus und Deir Essor sowie weitere Städte im Euphrat-Tal von den Dschihadisten zurückzuerobern.

Der sogenannte IS steht auch in weiteren Teilen Syriens unter Druck. In Nordsyrien waren von den USA unterstützte arabische und kurdische Kämpfer zuletzt in das Zentrum der bisherigen IS-Hochburg Al-Rakka vorgedrungen.