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Polen gedenkt Jahrestag der sowjetischen Besetzung

Nur wenige Tage, nachdem deutsche Truppen am 1. September Polen 1939 überfallen hatten, marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein - in geheimer Absprache mit Deutschland.

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Polen gedenkt Jahrestag der sowjetischen Besetzung

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Mit einer Kranzniederlegung am Warschauer Denkmal für die im Osten Gefallenen und Ermordeten hat Polens Präsident Andrzej Duda an den Einmarsch der Roten Armee vor 78 Jahren erinnert.

Dieser erfolgte am 17. September 1939 in Ostpolen, nur wenige Tage, nachdem deutsche Truppen am 1. September Polen überfallen hatten. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Der Überfall der Sowjetunion auf Ostpolen fand in geheimer Absprache mit Deutschland statt.

Die beiden Länder hatten im so genannten “Hitler-Stalin-Pakt” vom 23.08.1939 vereinbart, Polen zu zerschlagen und untereinander aufzuteilen. Nach dem sowjetischen Angriff folgten Massendeportationen und Zwangsumsiedlungen. Polnische Bürger wurden verhaftet, gefoltert und erschossen, allen voran Offiziere, Soldaten und Intellektuelle. Die sowjetische Besatzungszeit dauerte anderthalb Jahre, bis Deutschland am 22. Juni 1941 die Sowjetunion angriff.