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AIMAG: Turkmenistans Damen-Team dominiert das Gürtelringen

Der Höhepunkt des Tages bei den 5.

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AIMAG: Turkmenistans Damen-Team dominiert das Gürtelringen

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Der Höhepunkt des Tages bei den 5. asiatischen Hallen- und Kampfsportspielen in Asgabat ist der Wettkampf in einer der ältesten Sportarten der Welt. Schon der persische Arzt und Philosoph Avicenna kannte vor gut tausend Jahren das Gürtelringen.

Die Sportart wurde zum ersten Mal in das Programm aufgenommen. Die Regeln sind leicht zu verstehen, Athleten versuchen sich gegenseitig zu werfen, indem sie nach dem Gürtel des Gegners greifen. Turkmenistans Frauen-Team konnte 5 Goldmedaillen gewinnen.

Die 35-jährige Nasiba Surkieva ist Trainerin der turkmenischen Damenmannschaft. Sie war bereits erfolgreich und gewann eine Goldmedaille in ihrer Klasse. Die Doppelbelastung als Trainerin und Athleltin ist keine leichte Aufgabe und kann schwierig sein:

“Auf der einen Seite juble ich meinen Athleten zu und unterstütze sie. Aber auf der anderen Seite muss ich mich selbst konzentrieren. Die Athletinnen kommen zu mir und fragen um Rat. Das macht mich manchmal nervös. Wenn ich versuche mich zu konzentrieren, ist es besser mit niemandem zu reden. Man verliert sonst die Konzentration, die man sucht. Aber ich kann mittlerweile damit umgehen”.

Zuhra Madraimova ist eine Legende in Turkmenistan. Sie gewann die dritte Goldmedaille für Ihr Land. Die beiden ersten Medaillen gewann Turkmenistan im traditionellen Ringkampf.

“Ich werde von allen sehr gut unterstützt, von meiner Familie und von meinen Freunden. Natürlich fühle ich mich sehr glücklich, weil ich weiß, dass die Goldmedaille endlich mir gehört”.