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Mexiko: Traumatische Erinnerung an das Erdbeben von 1985

Das jüngste Erdbeben in Mexiko ruft bei vielen Menschen traumatische Erinnerungen an das Beben von 1985 wach.

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Mexiko: Traumatische Erinnerung an das Erdbeben von 1985

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Das jüngste Erdbeben in Mexiko ruft bei vielen Menschen traumatische Erinnerungen wach. Vor genau 32 Jahren, am 19. September 1985, ereignete sich eines der schwersten Beben in der Geschichte des Landes mit einer Stärke von 8,1. Fast 10 000 Menschen starben, Mexiko-Stadt wurde schwer verwüstet. Vor allem moderne Hochhäuser, die eigentlich als erdbebensicher galten, waren betroffen.

Daraufhin wurden die Bauvorschriften verschärft, zudem entwickelten die Behörden einen Notfallplan für den Ernstfall. Erst wenige Stunden vor dem neuerlichen Beben hatte die alljährliche Übung für den Katastrophenfall stattgefunden, an der zahlreiche Behörden, Unternehmen und Schulen teilnahmen. Mexiko liegt in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen.

Der Großteil der Landmasse liegt auf der sich westwärts bewegenden nordamerikanischen Erdplatte. Unter diese schiebt sich die langsam nach Nordosten wandernde Cocosplatte. Der Boden des Pazifischen Ozeans taucht so unter die mexikanische Landmasse ab. Das führt immer wieder zu Erschütterungen an der Südküste Mexikos. Erst am 7. September waren bei einem Beben der Stärke 8,2 rund 100 Menschen im Land umgekommen.