Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Front National wäscht schmutzige Wäsche - 5 sehr böse Tweets

Access to the comments Kommentare
Von Kirsten Ripper
Front National wäscht schmutzige Wäsche - 5 sehr böse Tweets

<p>Marine Le Pens enger Mitarbeiter Florian Philippot (35) ist in Ungnade gefallen. “Ich sehe, dass Marine das mit sich machen lässt”, sagte ein enttäuschter Politiker, dem die rechtsextreme Partei ein Ultimatum gestellt hatte. Entweder er lässt die Präsidentschaft seines Vereins “Die Patrioten” – einer Art Think-Tank – oder er verliert seine Posten als Vizechef beim “Front National”. </p> <p>Philippot hat sich entschieden: er verlässt die Partei und bleibt Gaullist – wie er selbst sagt. Seinen Einfluss auf die Parteichefin des “Front National” Marine Le Pen hat er nach und nach eingebüßt, wobei es vielen Franzosen eher erstaunlich erschien, wie ein Mann wie Florian Philippot überhaupt Einfluss auf die Rechtspopulistin gewinnen konnte. <a href="http://de.euronews.com/2017/09/21/frankreichs-rechtsextreme-vizechef-verlasst-den-front-national">Jetzt geht er – und schlägt die Tür hinter sich zu.</a></p> <p><strong>Schon seit langem hatten sich viele gefragt: Was macht jemand wie Florian Philippot beim “Front National”?</strong></p> <p>Philippot hat die Elite-Wirtschaftsuniversität <span class="caps">HEC</span> absolviert, und er hat einen Abschluss der Elitehochschule <span class="caps">ENA</span>, die (fast) alle französischen Politiker und vor allem die Präsidenten besucht haben.</p> <p>Das Magazin “Closer” machte 2014 publik, dass Florian Philippot homosexuell ist. In mehreren Portraits auch im französischen Fernsehen widersprach Philippot nicht, er äußerte sich aber auch nicht dazu – wohl mit Rücksicht auf die Parteigenossen des “Front National”, von denen viele Homosexualität offen ablehnen.</p> <p>Florian Philippot stand für einen moderneren “Front National”, er sagt jetzt auch, die Partei erlebe derzeit einen “schrecklichen Rückschritt”.</p> <p>Nach dem Rückzug des untypischen FN-Politikers hagelt es Kritik auf Twitter – allen voran beschimpft ihn Louis Aliot, der Lebensgefährte von Marine Le Pen.</p> <p>Louis Aliot schreibt von einem “Heliumballon in der Medienlandschaft, der jetzt abgeschlafft und abgestürzt sei”.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">Fait divers dans le Paf : Gonflée à l’hélium médiatique, une montgolfière se crashe ! <a href="https://t.co/CUBePadL7Y">pic.twitter.com/CUBePadL7Y</a></p>— Louis Aliot (@louis_aliot) <a href="https://twitter.com/louis_aliot/status/910753193625341952">21. September 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>In einem weiteren Tweet bezeichnet ein FN-Mitglied Philippot als einen launischen, dogmatischen Menschen, hinter dessen moderner Fassade sich ein ganz anderer verstecke. Diesen Tweet leitet Aliot weiter.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">Florian Philippot fidèle à lui même: capricieux, dogmatique et sectaire. Derrière le vernis “moderne” se cache un autre homme…</p>— Antoine Mellies (@AntoineMellies) <a href="https://twitter.com/AntoineMellies/status/910750727223595008">21. September 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Marine Le Pen selbst erklärt im Fernsehinterview auf die Frage, ob Florian Philippot jetzt politisch tot sei, dass sie das für ihn befürchte, denn das sei allen passiert, die den FN verlassen hätten.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Philippot?src=hash">#Philippot</a> mort politiquement ? “Je le crains pour lui… Tous ceux qui ont quitté le FN ont disparu”, répond <a href="https://twitter.com/MLP_officiel"><code>MLP_officiel</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/QDI?src=hash">#QDI</a> <a href="https://t.co/BuR7GEVO3w">pic.twitter.com/BuR7GEVO3w</a></p>— LCP (</code>LCP) <a href="https://twitter.com/LCP/status/910779065426108416">21. September 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Florian Philippot hatte im TV-Interview von einem “schrecklichen Rückschritt” beim “Front National” gesprochen.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">Florian <a href="https://twitter.com/hashtag/Philippot?src=hash">#Philippot</a> : “Le <a href="https://twitter.com/hashtag/FN?src=hash">#FN</a> est en train de faire un retour en arrière terrifiant. Le visage qu’il renvoie en ce moment est épouvantable” <a href="https://t.co/TAfcvP2qP8">pic.twitter.com/TAfcvP2qP8</a></p>— <span class="caps">CNEWS</span> (@CNEWS) <a href="https://twitter.com/CNEWS/status/910571752803139585">20. September 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Auch außerhalb des “Front National” wird die Entscheidung kommentiert. Der linksextreme Politiker Jean-Luc Mélenchon bietet allen nicht rechtsextremen “Front-National”-Anhängern an, sich seiner Bewegung anzuschließen, da der FN ohnehin zu nichts gut sei.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">Le Front national ne sert à rien. Pour défendre les droits des salariés, <span class="caps">RDV</span> dans la rue pour <a href="https://twitter.com/hashtag/manif21septembre?src=hash">#manif21septembre</a> et <a href="https://twitter.com/hashtag/23septembre?src=hash">#23septembre</a>. <a href="https://twitter.com/hashtag/Philippot?src=hash">#Philippot</a> <a href="https://t.co/OxGAi5VZ8C">pic.twitter.com/OxGAi5VZ8C</a></p>— Jean-Luc Mélenchon (@JLMelenchon) <a href="https://twitter.com/JLMelenchon/status/910824032731312128">21. September 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>