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Pfiffe und Bayernhymne: Merkel in München - Schulz in Köln

Die deutsche Kanzlerin und der SPD-Kandidat warben um die Stimmen der Unentschlossenen

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Pfiffe und Bayernhymne: Merkel in München - Schulz in Köln

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Wahlkampfabschluss zu den Klängen der Bayernhymne: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in München noch einmal die Werbetrommel für ihre Wiederwahl gerührt. Begleitet wurde ihre Rede auf dem Marienplatz von einem durchgehenden Pfeifkonzert ihrer Gegner. Merkel gab sich kämpferisch.

“Wir brauchen jede Stimme, damit wir weiter gut und gerne in Deutschland leben. (…) Und deshalb ruhen wir uns nicht etwa auf den Erfolgen aus, auf der Tatsache, dass wir die Arbeitslosigkeit in den letzten zwölf Jahren halbieren konnten, auf der Tatsache, dass es uns gelungen ist, über fünf Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen, sondern wir wissen, wir leben im 21. Jahrhundert in einer Zeit, in der wir auf neue Herausforderungen auch wieder neue Antworten finden müssen”, sagte Merkel.

Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nahm den Begriff WahlKAMPF noch einmal wörtlich. In Köln versuchte der Sozialdemokrat, die letzten Kräfte zu mobilisieren und forderte vor allem die Unentschlossenen auf, zur Wahl zu gehen: “Ich kämpfe nicht aus Selbstzweck. Ich kämpfe auch nicht für Meinungsumfragen. Ich kämpfe auch nicht für Meinungsforschungsinstitute. Ich kämpfe auch nicht für Zahlen. Ich kämpfe für unsere Überzeugungen und Prinzipien, wir kämpfen für Sie, für die Menschen im Lande!”, so Schulz.

Meinungsforscher gehen davon aus, dass rund 40 Prozent der 61,5 Millionen Wahlberechtigten noch nicht wissen, wie sie am Sonntag abstimmen. Sie werden sich wohl erst im Wahllokal entscheiden.