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AfD-Vorsitzende Petry will der Fraktion ihrer Partei im Bundestag nicht angehören

Das erklärte Petry während der Bundespressekonferenz in Berlin.

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AfD-Vorsitzende Petry will der Fraktion ihrer Partei im Bundestag nicht angehören

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AfD-Parteichefin Frauke Petry hat erklärt, nicht der AfD-Fraktion im Bundestag angehören zu wollen. Sie hatte ein Direktmandat im Kreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge geholt.

Nach der Ankündigung des Verzichts verließ Petry die Bundespressekonferenz in Berlin, wo sich die Parteispitze der AfD zusammengefunden hatte.

Schon seit längerem gab es Differenzen zwischen Petry und den beiden AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel.

Der AfD-Co-Vorsitzender Jörg Meuthen attackierte Petry heftig. Dass sie sich zuletzt in öffentlichen Äußerungen wiederholt von den beiden Spitzenkandidaten distanziert habe, sei “wenig hilfreich” gewesen und “nicht hinnehmbar”, sagte Meuthen in Berlin.

AfD-Pressekonferenz nach Wahlerfolg

Die AfD hatte bei der Bundestagswahl am Sonntag 12,6 Prozent der Stimmen erhalten und stellt 94 Abgeordnete. Sie bildet damit die drittgrößte Fraktion im Parlament.

Petry ist auch sächsische Landesvorsitzende der AfD. Sie hatte auf eine Spitzenkandidatur verzichtet.