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Trump verteidigt Kritik an NFL-Spielern

Politik im Sport, speziell im amerikanischen Fußball, American Football: Trump rügt Spieler der NFL

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Trump verteidigt Kritik an NFL-Spielern

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US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe gegen Topspieler der National Football League (NFL) verteidigt, die während der Nationalhymne als Zeichen des Protests nicht stehen.

Trump sagte, während der Nationalhymne nicht zu stehen, sei einfach respektlos: “Wir haben ein großartiges Land. Wir haben großartige Menschen in diesem Land. Zum Beispiel unsere Soldaten, unsere Notfallhelfer. Sie sollten wir respektieren. Und wenn einer sich hinkniet und Flagge und Hymne nicht respektiert, dann werden sie auch nicht respektiert.”

Trump wies Vorwürfe zurück, dass er mit seiner Kritik “Rassenspannungen” angeheizt habe.

Spieler Mike Evans von den Tampa Bay Buccaneers meint: “Für jeden bedeutet die Hymne etwas anderes. Es ist auch nicht patriotisch vom Präsidenten, unsere Rechte nicht zu respektieren.”

Trump hatte Teambesitzer aufgefordert, Spieler, die während der Nationalhymne nicht stehen, zu feuern.

Steve Harrell, ein Oakland-Raiders-Fan, will auch nicht stehen: “Heute stehe ich während der Hymne nicht, aber trotzdem finde ich, wir müssen uns bemühen miteinander auszukommen, Schwarz und Weiß.”

Carol Reithmiller ist ein Fan der Washington Redskins und meint: “Ich bin von Charlotte, North Carolina extra hierher gefahren, und wenn die Spieler für die Hymne nicht stehen, dann komme ich nicht mehr zu den Spielen.”
Die Protestaktion der Spieler während der Nationalhymne richtet sich gegen soziale Ungerechtigkeit zwischen ethnischen Gruppen.