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Esel vor Gericht: Auto gebissen

Ein Gericht in Gießen hat entschieden. Esel Vitus hat das Luxusauto gebissen. Versicherung muss zahlen.

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Esel vor Gericht: Auto gebissen

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In Deutschland musste sich ein Esel vor Gericht verantworten.

Esel Vitus soll vor gut einem Jahr in einen an seiner Weide geparkten Rennwagen gebissen und schlimme Kratzer im teuren Lack hinterlassen haben. Schaden: 5000 Euro. Die Versicherung weigerte sich, den Gesamtschaden zu zahlen. Erstens sei nicht erwiesen, ob Vitus überhaupt der Urheber des Schadens sei und zweitens hätte der Rennwagen ja anderswo parken können.

Die Zivilkammer in Gießen hat nun entschieden, dass die Versicherung alles zahlen muss. Laut Angaben der Polizei könnte Vitus den orange-farbenen Luxusschlitten für eine riesige Karotte gehalten haben.

Der Eigentümer des Rennwagens, Markus Zahn, sagte vor Gericht aus, er sei im Begriff gewesen, das Auto an der Weide zu parken. Da habe er ein Kratzgeräusch gehört. Er habe sich umgedreht und zwei riesige Ohren gesehen. Der Beifahrer bestätigte den Tathergang. Richter Klaus Lang erklärte, das Gericht sah es auf Grund der Zeugenaussagen als erwiesen an, dass der Esel den Schaden verursacht hatte. Die Versicherung müsse zahlen.