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Japan: Ministerpräsident Shinzo Abe sorgt für Neuwahlen

Das könnte für den aktuellen Regierungschef gefährlich werden.

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Japan: Ministerpräsident Shinzo Abe sorgt für Neuwahlen

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Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat das Unterhaus des Parlaments aufgelöst. Er macht so den Weg frei für Neuwahlen. Diese sollen voraussichtlich am 22. Oktober stattfinden, knapp ein Jahr vor Ablauf der aktuellen Legislaturperiode.

Bereits am Montag hatte der regierende Rechtskonservative die Auflösung angekündigt. Der Grund: ein Mandat für seinen harten Nordkorea-Kurs.

Seit 2012 ist Abe im Amt. Skandale im Parlament ließen seine Popularitätswerte sinken. Durch die jüngste Nordkorea Krise zeigte sich der Chef der Liberaldemokratischen Partei wieder als starke Führungsfigur.

Konkurrenz kann Abe Medienberichten zufolge durch eine erstmalige Fusion bekommen: Neben der bislang größten Oppositionspartei, die Demokratische Partei, tritt überraschend eine neue Konservative an: die “Partei der Hoffnung” der charismatischen Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike.


Koike gehörte von 2002 bis 2016 der Liberaldemokratischen Partei an. Auch wenn sich die 65-Jährige wenig vom politischen Programm der LDP unterscheidet, so plädiert sie, anders als Abe, für den Austieg aus der Atomkraft.