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Wer war der Todesschütze von Las Vegas?

Der Name des mutmaßlichen Attentäters von Las Vegas ist bekannt. Warum er Dutzende Menschen tötete und Hunderte verletzte, ist noch völlig offen. Was wir über den Todesschützen wissen – und was nicht.

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Wer war der Todesschütze von Las Vegas?

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Nach dem Blutbad in Las Vegas bleiben viele Fragen offen, doch daran gibt es keinen Zweifel: Stephen Paddock ist der Todesschütze. US-Amerikaner, 64 Jahre alt. Über sein Motiv herrscht weiter Rätselraten. Laut FBI gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Zum Glückspiel nach Las Vegas soll Paddock regelmäßig gefahren sein.

Er hatte zuletzt in Mesquite im Bundesstaat Nevada in einer Wohnsiedlung für Rentner gelebt, rund eine Autostunde von Las Vegas entfernt. Paddock war pensionierter Buchhalter, außerdem Hobbypilot und angeblich auch lizenzierter Jäger. Vorstrafen hatte er keine, weshalb er ganz legal Waffen kaufen konnte.

Sein Bruder Eric Paddock ist fassungslos: „Er war einfach nur er selbst. Er hat keiner Gruppe oder so etwas angehört, zumindest soweit ich weiß. Keiner Kirche, keiner Religion, keiner politischen Gruppierung. Ich kann mir so etwas auch nicht einmal ausmalen, da war nichts.“

Paddock soll schon am 28. September in seinem Hotel in Las Vegas eingecheckt haben. Vieles deutet darauf hin, dass er die Tat genau geplant hat. Die Polizei vermutet, dass er allein handelte. Auch seine 62-jährige Lebensgefährtin war zwischenzeitlich im Visier der Ermittler. Nach einer ersten Befragung wurde sie allerdings als nicht verdächtig eingestuft.


Noch bevor die Spezialeinheit sein Hotelzimmer stürmte, soll sich Stephen Paddock selbst getötet haben.


Gedenken an die Opfer
Vigil following mass shooting in Las Vegas