Eilmeldung

"Blade Runner 2049": zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die Fortsetzung des Sci-Fi-Thrillers von Regisseur Denis Villeneuve knüpft an das Original von 1982 an. Für die Premiere fällt der rote Teppich aus.

Sie lesen gerade:

"Blade Runner 2049": zwischen Vergangenheit und Zukunft

Schriftgrösse Aa Aa

Die langerwartete Fortsetzung des Sci-Fi kult Thrillers “Blade Runner” von 1982 kommt endlich auf die Leinwände. Dieses Mal spielt die Geschichte im Jahre 2049.

Rick Deckard, natürlich weiterhin gespielt von Filmstar Harrison Ford, geht nach 30 Jahren wieder auf die Jagd nach Replikanten. “Im Film gibt es einen stark emotionalen Kontext. Der gehört zu den Sachen, die ich am Film so sehr bewundere. Und ich habe in ihm zum Glück so vieles wiedergefunden, auf was ich gehofft hatte”, meint der Filmstar.

Neben bekannten Gesichtern sorgt die Fortsetzung auch für frischen Wind, zum Beispiel mit Figuren wie der junge Officer K, alias Hollywoodstern Ryan Gosling: “Als ich das Drehbuch gelesen habe, dachte ich `Wow. Es ist eine Mischung zwischen einem Liebesbrief an das Original und einem in sich einzigartigen Film.` Das war für mich eine wunderbare Gelegenheit.”

Laut den Schauspielern spiegelt der Film in der Zukunft Themen unserer Zeit wie Überbevölkerung, Erderwärmung und die Isolierung durch neue Technologien wieder. Auch soziale Ungleichheiten spricht Regisseur Denis Villeneuve an. Sein Film soll die Zuschauer ab dem 5. Oktober in den Kinos zum Nachdenken und zum Staunen bringen.

Die für Mittwoch angesetzte Premiere fällt kleiner aus als geplant: Wegen der jünsten Ereignisse in Las Vegas, wo ein Angreifer zahlreiche Menschen auf einem Musik-Festival erschossen hat, hat die Filmcrew auf einen roten Teppich verzichtet.