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König Felipe kritisiert – Katalonien macht ernst

Die Katalonien-Krise spitzt sich zu. König Felipe redet den Befürwortern der Unabhängigkeit ins Gewissen. Katalonien dagegen will schon bald Nägel mit Köpfen machen.

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König Felipe kritisiert – Katalonien macht ernst

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Nach dem Referendum in Katalonien hat sich Spaniens König Felipe erstmals öffentlich zur Krise geäußert – mit scharfer Kritik. Das Vorgehen der katalanischen Regionalregierung sei unverantwortlich und eine Gefahr für die Stabilität in Spanien.

Felipe sagte weiter: „Wir alle sind Zeugen davon geworden, was in Katalonien passiert ist. Das Ziel der Regionalregierung ist, die Unabhängigkeit Kataloniens zu erklären. Das ist illegal. Sie versucht, die Einheit und die Souveränität des spanischen Staats zu zerschlagen. Aber es ist das Recht aller Spanier, gemeinsam und demokratisch über ihre Zukunft zu entscheiden. Es ist die Aufgabe des Staats, die verfassungsmäßige Ordnung und das Funktionieren unserer Institutionen zu gewährleisten. Auch in der autonomen Region Katalonien.“

Dort laufen die Vorbereitungen für die Ausrufung der Unabhängigkeit auch Hochtouren. Spätestens Anfang nächster Woche will Barcelona Nägel mit Köpfen machen. Das sagte der Chef der Regionalregierung, Carles Puigdemont, in einem Interview mit der BBC.


Laut Felipe ist es die Rolle des spanischen Staats, Recht und Ordnung wiederherzustellen.


Katalonien gibt sich von den Vorwürfen des Königs unbeeindruckt. Die Region will bis spätestens Anfang nächster Woche ihre Unabhängigkeit ausrufen.