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Schreckliche Statistik der von Waffen besessenen USA: 521 Schießereien an 477 Tagen

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Schreckliche Statistik der von Waffen besessenen USA: 521 Schießereien an 477 Tagen

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Viele in den USA berufen sich bei ihrer Forderung, Waffen besitzen zu dürfen, auf die Verfassung. Sie meinen, es sei ein Grundrecht, bewaffnet zu sein – trotz der vielen Schießereien und der Toten durch Waffengewalt.

Der zweite Verfassungzusatz besagt:
“Da eine gut organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.”
Im Original heißt es:
“A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.”

Ist also die US-Verfassung wirklich dafür verantwortlich, dass so viele US-Bürger Waffen besitzen?

In den USA leben 4,4 Prozent der Weltbevölkerung, aber die US-Bürger besitzen die Hälfte aller Waffen weltweit.

Nach den vielen Toten von Las Vegas, Orlando und Charleston stellen zwar viele das Recht in Frage, doch mit 30% der Erwachsenen in den USA, die eine tödliche Waffe besitzen, stellen sich weitere Fragen.

Zu welchem Anteil sind Schusswaffen Todesursache der Menschen in den USA?

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hatte sich in einer emotionalen Rede 2016 für ein verschärftes Waffenrecht ausgesprochen. Er erinnerte damals auch an das Massaker 2012 an der Sandy Hook Grundschule, bei dem 28 Menschen getötet wurden – davon 20 Kinder.

Doch trotz der Welle der Anteilnahme nach Sandy Hook und anderen Gewalttaten gelang es Obama nicht, gegen die übermächtige Waffenlobby anzugehen.
Auf Twitter äußerte sich Barack Obama immer wieder dazu.


Obama wurde von der mächtigne National Rifle Organisation kritisiert.

Und sein Nachfolger versprach auch, dass er sich für die Waffenliebhaber einsetzen werde.

Trumps Widersacherin Hillary Clinton hatte dagegen angekündigt, dass sie sich mit der Waffenlobby anlegen wolle.


Im Oktober 2017 soll der US-Kongress erneut über die Waffengesetze beraten.