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EU-Indien: 14. Gipfel in Delhi beschließt engere Zusammenarbeit

Die EU-Rats- und Kommissionspräsidenten haben mit dem indischen Regierungschef eine engere Zusammenarbeit beschlossen. Ein Freihandelsabkommen wird seit zehn Jahren verhandelt, soll aber jetzt zügiger angegangen werden, denn Brexit-Großbritannien klopft ebenfalls an Indiens Tür.

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EU-Indien: 14. Gipfel in Delhi beschließt engere Zusammenarbeit

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Die Präsidenten des Europäischen Rates und der Kommission, Donald Tusk und Jean-Claude Juncker, sind am Freitag in Delhi mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi zusammengetroffen.
Nach einer Kranzniederlegung am Grabmahl Mahatma Ghandis standen beim 14. EU-Indiengipfel vor allem die Handelsbeziehungen und globale und regionale Krisenherde, wie etwa Myanmar, auf der Tagesordung.
Ratspräsident Tusk erklärte anschließend:

“Ich bin glücklich, dass wir uns heute auf eine Weiterentwicklung der politischen Dimension unserer Beziehungen geeinigt haben, dass wir übereingekommen sind, sowohl unsere dynamischen Handels- und Investitionsbeziehungen weiterzuentwickeln, als auch unsere Zusammenarbeit in globalen und regionalen Angelegenheiten.”

Durch den bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU wird die Union in einen Wettbewerb um Handelsbeziehungen mit Indien geraten.
Die Zahlen geben Europa einen Vorsprung: im Gegensatz zu Großbritannien, haben die übrigen EU-Mitgliedsstaaten ihr jährliches Exportvolumen seit der Jahrtausendwende mehr als verdreifachen können.
Premierministerin May hatte im vergangenen November in Delhi auf ihrer ersten Auslandsreise für ein rasches Freihandelsabkommen geworben, war aber auf Zurückhaltung gestoßen, nicht zuletzt wegen britischer Bedenken über visafreien Zutritt für Inder ins Vereinigte Königreich.