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Judo Grand Prix 2017 in Taschkent

Der usbekische Grand Prix hat sich zu einem der großen Judoevents in Asien entwickelt.

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Judo Grand Prix 2017 in Taschkent

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Taschkent, Judo Grand Prix 2017, erster Tag: Mann des Tages ist der junge Weißrusse Dzmitry Minkou mit seiner ersten Goldmedaille. Er schlug den Mongolen Kherlen Ganbold im Finale unter 60 Kilo in einem packenden Kampf. Er übernahm die Führung mit einem halben Punkt nach einem Konter, konnte noch eine Sekunde in der Runde gut machen – und war damit der klare Sieger mit gerade mal 21 Jahren. Ein großer Augenblick für den Juniorenchampion, zum ersten Mal bei einem Grand Prix auf dem Seniorenpodium zu stehen.

Dzmitry Minkou : “Die Mongolischen Judoka sind immer stark, immer. aber ich hab ein paar gute Tricks – und ich war heute smarter als er. Also habe ich die Goldmedaille.”

Kämpferin des Tages ist Betina Temelkova, die unter israelischer Flagge startet. Sie setzte sich gegen die Polin Agata Perenc im Finale durch und zeigte einen fantastischen Ippon, der ihr den Sieg und der Klasse unter 52 Kilo brachte. Wieder eine junge Sportlerin unter 20, für die Usbekistan ihre erste Goldmedaille bei einer Weltveranstaltung bedeutet. Und wieder ein vielversprechendes Talent aus dem israelischen Team, das immer stärker wird.

Betina Temelkova: “Diese Technik ist etwas besonderes, aber jeder hat seine Spezialitäten, und das ist eben meine. Die Medaille gibt mir Selbstvertrauen – es ist meiner erste als Senior! Ich hoffe, das es weiter so gut läuft für mich und ich mein Land stolz machen kann.”

Kein Wettbewerb von Weltrang ohne eine Medaille für Urantsetseg Munkhbat. In der 48 Kilo-Klasse war es die erfahrene Mongolin, die wieder Gold nach Hause brachte. Die Weltmeisterin von 2013 und Nummer Eins der Weltrangliste schlug die Serbin Milicia Nikolic zuletzt mit einem Ippon.

Unter 60 gewann Aserbaidschan’s Vugar Shirinli. Er schlug den Russen Islam Yashuev im Finale mit einem cleveren Waza Ari und hielt dann bis zum Sieg – was ihm die Goldmedaille einbrachte.

Die Polin Anna Borowska lieferte den Wurf des Tages. In der der Klasse unter 57 Kilo schlug sie im Halbfinale die Italienerin Giulia Caggiano. Mit einer perfekten Außensichel legte die Polin ihre Gegnerin auf die Matte. Sie hielt ihre Form, belohnt wurde sie mit der polnischen Hymne auf dem Siegertreppchen.