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Tropensturm "Nate" macht viele Tote in Mittelamerika

In Nicaragua, Costa Rica und Honduras kam es zu schweren Erdrutschen und Überschwemmungen. Bis jetzt zählen die Behörden mindestens 22 Tote.

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Tropensturm "Nate" macht viele Tote in Mittelamerika

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Ein weiterer Albtraum aus Naturgewalten: Tropensturm “Nate” hat in Mittelamerika große Schäden hinterlassen.

In Nicaragua starben mindestens 11 Menschen, in Costa Rica wird von 8 Opfern berichtet. In Honduras sollen mindestens zwei junge Menschen ertrunken sein. Rund 30 gelten in den Ländern bisher als vermisst.

“Nate” sorgte für schwere Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche. Ganze Straßen, Häuser und Brücken wurden zerstört.

In Costa Rica rief die Regierung den Notstand aus. Viele Straßen und Wege sind unbegehbar, rund 5000 Menschen mussten vor dem vielen Wasser in Notunterkünfte fliehen, so die Einsatzkräfte. Ein 3-jähriges Mädchen kam laut Polizei durch einen Erdrutsch ums Leben.

Nicaragua soll die meisten Schäden erlitten haben: Die Regierung schätzt die Zahl der Betroffenen auf 10.000. Mehr als 30 Gemeinden sollen zerstört sein.

Jetzt zieht der Sturm die Ostküste von Honduras entlang und dürfte sich auf Mexiko und die USA zubewegen. Dort könnte er sich laut dem amerikanische National Hurrican Center sogar zum Hurrikan entwickeln.