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Brände in Nordkalifornien: Die "reine Zerstörung"

Die bedrohlichen Waldbrände in Nordkalifornien haben mindestens 17 Menschen das Leben genommen. Die Zahlen können aber noch steigen, befürchten die Behörden.

Die Feuerwehr zählt über 100 Verletzte, die „Washington Post“ berichtet von mehr als 180 Vermissten. Rund 20 000 Menschen wurden evakuiert und in Notunterkünfte gebracht.

Weit mehr als 2000 Gebäude wurden zerstört, über 45000 Hektar Land ist bereits abgebrannt. Ganze Wohngebiete hatten gegen die hohen Flammen keine Chance: Auto- und Kanalisationsüberreste sind lediglich in den Trümmern noch zu erkennen. Sogar Lichtmasten sind in der Hitze des Feuers geschmolzen. Für Feuerwehrchef Ken Pimlott haben 15 aktive Feuer am Dienstag (Ortszeit) eine „reine Zerstörung“ hinterlassen.

Um Plünderungen zu verhindern, verhängte die Stadt Santa Rosa, etwa eine Autostunde nördlich von San Fransisco entfernt, eine Ausgangssperre. Gouverneur Jerry Brown rief für mindestens acht Gemeinden den Notstand aus und US-Präsident Donald Trump sprach den Menschen in Kalifornien sein „größtes Mitgefühl“ aus. „Sie machen eine Menge durch“, meinte Trump zu Journalisten im Weißen Haus.

Schuld an den riesigen Bränden ist vor allem der Mangel an Regen. Während dieser Jahreszeit entstehen Brände in Kalifornien relativ schnell, starke Winde helfen ihnen bei ihrer Ausbreitung.

Rund 400 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Ersthelfer, Freiwillige und Soldaten unterstützen sie bei den Rettungsarbeiten: Sie sollen laut Sender CNN rund 4000 sein.

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