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Kalifornien: Schon über dreißig Tote bei Waldbränden

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Kalifornien: Schon über dreißig Tote bei Waldbränden

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In den Waldbränden im Norden Kaliforniens sind nach neuen Angaben mehr als dreißig Menschen ums Leben gekommen. Auf einer Fläche von bald achthundert Quadratkilometern ist inzwischen alles niedergebrannt.

Besonders stark bedroht ist der Ort Calistoga im Napa-Tal nördlich von San Francisco. Die gut fünftausend Einwohner müssen ihre Häuser verlassen.

Wer trotzdem bleibe, behindere damit die Einsatzkräfte, sagt Calistogas Bürgermeister Chris Canning. Hilfe gebe es für diese Leute nicht, sie seien dann auf sich gestellt.

Alles weitere hängt hier und anderenorts davon ab, wie stark und aus welchen Richtungen der Wind weht.

Achttausend Feuerwehrleute sind im Einsatz; sie versuchen, die Brände einzudämmen. Dabei kommen sie etwas voran, haben das Feuer aber noch lange nicht im Griff.

Ein so schweres Feuer hat es in Kalifornien seit über achtzig Jahren nicht gegeben, seit 1933 – und selbst der damalige Großbrand bei Los Angeles wird inzwischen übertroffen, was die Zahl der Toten angeht ebenso wie das Ausmaß der Zerstörung.


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