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Katalonien-Krise könnte Wirtschaft schwächen

Das befürchtet die spanische Regierung. Hotelbuchungen in Katalonien seien um 20 bis 30 Prozent eingebrochen.

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Die spanische Wirtschaft könnte im kommmenden Jahr durch die Unsicherheit über Katalonien langsamer wachsen als erwartet. Das erklärte die stellvertretende spanische Ministerpräsidentin Soraya Saenz de Santamaria. Die Regierung in Madrid erwartet für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent.

Soraya Saenz de Santamaria sagte in Madrid:“Nach unseren Erkenntnissen sollte 2018 ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt werden, aber die Ereignisse, die wir in Katalonien erleben, machen uns vorsichtig. Wenn es keine schnelle Lösung gibt, sollten wir die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr herunterschrauben.”

Die stellvertretende Ministerpräsidentin erklärte weiter, Hotelreservierungen in Katalonien würden gegenwärtig um 20 bis 30 Prozent sinken. Allerdings könnte der Rückgang auch mit den Terrorattacken in Barcelona und einer weiteren katalanischen Stadt vor sechs Wochen zusammenhängen. Es handelte sich um die folgenschwersten Anschläge in Spanien seit über einem Jahrzehnt. 16 Menschen wurden getötet und mehr als 120 verletzt.