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Trump lässt Iran-Deal nicht platzen, verschärft Sanktionen

Washington will vorerst am Abkommen mit Teheran festhalten, der Deal müsse mit aller Strenge durchgesetzt werden.

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Washington wird das Atomabkommen mt dem Iran nicht aufkündigen. Das hat das Weiße Haus vor der mit Spannung erwarteten Rede Trumps zur Iran-Strategie mitgeteilt.

In den vergangenen Wochen hatte der US-Präsident den Iran-Deal immer wieder torpediert. Die Sorge wuchs, dass er aus dem Deal mit Teheran über den Verzicht auf Atomwaffen aussteigen könnte.

Das wird der Präsident vorerst nicht tun. Washington will aber die Sanktionen verschärfen. So soll die Finanzierung der iranischen Revolutionsgarden gekappt werden, um gemeinsam mit den Verbündeten zusammenarbeiten, “um die Organisation einzuschränken im Sinne der Sicherung des internationalen Friedens und der Sicherheit, der regionalen Stabilität und des iranischen Volks”.

Um 18.45 Uhr wird Trump das neue Vorgehen der US-Regierung mit dem Iran vorstellen.

Die neue Strategie des US-Präsidenten sei in enger Zusammenarbeit mit seinen Sicherheitsberatern entstanden, hieß es in einer Pressemitteilung des Weißen Hauses.

Das Atomabkommen wurde im Juli 2015 vom Iran, den UN-Vetomächten USA, Russland, China, Frankreich und England sowie Deutschland geschlossen. Teheran verpflichtet sich darin, sein Nuklearprogramm nur zu zivilen Zwecken zu nutzen. Im Gegenzug sollen Sanktionen aufgehoben werden.