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Wahlsonntag: 6,4 Mio. Österreicher an die Urnen gerufen

Ein Wahlkampf der Schlammschlachten ist zu Ende gegangen.

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Wahlsonntag: 6,4 Mio. Österreicher an die Urnen gerufen

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In Österreich ist ein Wahlkampf der Schlammschlachten zu Ende gegangen. Ungeachtet der Verstrickung in eine Schmutzkampagne gegen die konservative ÖVP droht den Sozialdemokraten laut Umfragen kein Absturz: Kanzler und SPÖ-Spitzenkandidat Christian Kern ist beim Volk beliebt:

“Erstens, dass er nicht hetzen tut, wie alle anderen. Dass er nicht die Gesellschaft entzweit, sondern schaut, dass die Gesellschaft insgesamt eine solidarische ist. Und die Anderen schauen, dass die Gutverdiener oder die Besserverdiener und jene, die viel haben wie Firmen oder Konzerne, dass die zum Zug kommen und nicht die einfachen Menschen”, sagt der Wiener Franz Koskarti.

Ziemlich sicher scheint ein deutliches Plus für die rechte FPÖ. Die Rechtspopulisten erreichten 2013 etwas mehr als 20 Prozent der Stimmen. Einschätzungen zufolge konkurrieren sie bei dieser Wahl mit der SPÖ um Platz zwei. Die ÖVP mit ihrem erst 31 Jahre alten Spitzenkandidaten Sebastian Kurz hat gute Chancen auf einen Sieg. In Umfragen erreichten die Konservativen in den vergangenen Monaten stets mehr als 30 Prozent.

“Ja, ich glaube, es ist gut, wenn man Grenzen setzt. Ich bin natürlich für Migration und dass viel Leute zu uns kommen. Aber irgendwann ist mal Stopp. Ich glaube, der Kurz hat da die richtige Einstellung, weil er das regeln will und nicht neue Leute zulassen will”, sagt die Studentin Janine Leithner aus Wien.

Insgesamt 6,4 Millionen Österreicher sind stimmberechtigt. Insgesamt kandidieren 16 Parteien, zehn davon bundesweit.