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Hillary Clinton mahnt bei Brexit Rücksicht auf Kinder an

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Hillary Clinton mahnt bei Brexit Rücksicht auf Kinder an

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Hillary Clinton hat an der Universität im walisischen Swansea einen Ehrendoktortitel erhalten. Außerdem wurde die Rechtsfakultät nach ihr benannt.

Clinton, früher amerikanische Außenministerin und letztes Jahr Präsidentschaftskandidatin, hat Vorfahren aus Wales. Die Ehrung in Swansea bezog sich aber auf ihren weltweiten Einsatz für die Rechte von Kindern und Familien.

In ihrer Dankesrede zog Clinton eine Verbindung zwischen den Interessen von Kindern und dem bevorstehenden britischen Austritt aus der Europäischen Union – nämlich der Kinder von EU-Bürgern, die jetzt in Großbritannien eine ungewisse Zukunft hätten.

Wie schon zuvor in der Ansprache betonte sie die Wichtigkeit von Mitgefühl in der Gesellschaft.

Sie glaube weiterhin an den Wert der EU und allgemein eines ungeteilten, freien Europas, das in Frieden lebe, so Clinton: Das sei keine geringe Leistung. Was sowohl in Großbritannien als auch in den USA zur Zeit fehle, sei Mitgefühl – dabei werde es mehr als alles andere benötigt.

Die Gespräche über den Brexit sind in einer Sackgasse. Es geht zum Beispiel um den Betrag, den Großbritannien der EU bei einem Austritt zahlen muss.

Bei einem EU-Gipfeltreffen nächste Woche sollen die jetzt noch 27 Mitglieder entscheiden, ob Gespräche über eine künftige Beziehung zu London beginnen können. Dass sie dem zustimmen, gilt inzwischen aber als so
gut wie ausgeschlossen.