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Ars Electronica 2017 Linz

Wenn es blinkt, quietscht und piept, dann ist es Zeit für die “Ars Electronica”.

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Ars Electronica 2017 Linz

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Wenn es blinkt, quietscht und piept, dann ist es Zeit für die “Ars Electronica”. Weltbekannte Künstler und Wissenschaftler, die sich mit der Zukunft unserer Welt und unserer Gesellschaft befassen, trafen sich in diesem Jahr in der österreichischen Stadt Linz.

Innerhalb weniger Jahre hat sich die Linzer Veranstaltung zu einem der wichtigsten internationalen Festivals für Medienkunst entwickelt.

Symposien, Ausstellungen, Performances, Interventionen und Konzerte lockten in diesem Jahr rund 35000 Besucher an.

In der preisgekrönten Performance eines koreanisch-britischen Künstlerteams waren
Hologramme im Nebel die nur aus Licht bestehen zu sehen.

Dieser Künstler aus Südkorea führt uns zurück in die Gebärmutter. Durch winzige Lautsprecher, die an den Körper gedrückt werden, werden Geräusche der Umgebung wahrgenommen. Eine Erfahrung, die an angeblich so intensiv ist, wie im Mutterleib.

Manchmal lernen die Maschinen auch von den Menschen. Dieses Gerät ist wie ein Papagei. Es versucht Sprache, Klänge und Töne zu wiederholen.

Das erinnert uns daran, dass Roboter auch eine Gefahr für die Gesellschaft und die Welt darstellen, wie der Abtrünnige Computer in der Filmreihe Terminator.

Aber es gibt auch Roboter wie diesen: Mit langsamen Bewegungen und meditativen Formen, die aus den durch den Raum gespannten Saiten erzeugt wurden, soll er uns daran erinnern, von Zeit zu Zeit nichts zu tun.

Das Festival Ars Electronica finden an vielen Orten in Linz statt. Einer der beeindruckendsten ist der Mariendom, die riesige Kathedrale im Stadtzentrum.

In diesem Jahr präsentierten dort zwei taiwanesische Künstler eine Performance aus Licht und Videokunst.

Mit Bildern von ihrer Show verabschieden wir uns und freuen uns auf das Festival im nächsten Jahr, dass uns die Zukunft unserer Welt durch die Kunst zeigt.