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Spannungen zwischen Iran und USA

Die neue US-Strategie hat die Zeitungen im Iran erreicht. Die Schlagzeilen betonen die Gültigkeit des Atomabkommens.

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Spannungen zwischen Iran und USA

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Die neue US-Strategie hat die Zeitungen im Iran erreicht. Die Schlagzeilen betonen die Gültigkeit des Atomabkommens. Nach Prüfung der Internationalen Atomenergiebehörde erfüllt der Iran alle seine Verpflichtungen, auch die EU steht hinter dem Abkommen. Dazu Alireza Rahimi, Mitglied des Sicherheitsrats:

“Trotz aller angeblichen Drohungen hat Donald Trumps Rede nichts Spezifisches erwähnt. Er hat nur eine negative Atmosphäre geschaffen und versucht nun, von Menschenrechtsverletzungen und Terroranschlägen in den USA abzulenken”.


Die Rede des US-Präsidenten ist bei der Bevölkerung nicht gut aufgenommen worden. Trump verurteilte das Land als “terroristische Nation”. Das stößt bei der Bevölkerung auf Unverständnis:

“Wir haben die geringstmögliche Verbindung zu den Vereinigten Staaten. Auch wenn Sie den Aktionsplan aufkündigen, denke ich nicht, dass dadurch unsere Verbindungen zu Europa beeinträchtigt werden.”

“Trump lag mit seinen Äußerungen völlig falsch. Wir sind auf uns allein gestellt, kein Land kümmert sich um uns.”


Hassan Rohani betonte, dass das Atomabkommen nicht verhandelbar ist. Der Iranische Präsident hat Trumps Rede kritisiert und den defensiven Charakter des Abkommens betont.

“Der Iran hat nicht die Absicht, die Spannungen zu erhöhen. Das Land wird den bestehenden Aktionsplan zum Atomabkommen nicht verletzen. Die offizielle Position bleibt bestehen. Das Abkommen ist weiterhin gültig.
Die Regierung betont weiterhin den rein defensiven Charakter des Atomprogramms. Sollte es zu Sanktionen kommen, bleibt die Reaktion der Regierung abzuwarten”.