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Madrid lässt zwei Vertreter von Pro-Unabhängigkeitsorganisationen inhaftieren

Carles Puigdemont kommentierte, "die Regierung versuche, Ideen zu verhaften, würde so aber nur die Sehnsucht nach Freiheit stärken."

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Madrid lässt zwei Vertreter von Pro-Unabhängigkeitsorganisationen inhaftieren

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Der oberste spanische Gerichtshof hat die Vorsitzenden der beiden größten unabhängigkeitsfreundlichen Organisationen in Madrid in Haft nehmen lassen. Jordi Sánchez und Jordi Cuixart wird Aufstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen. Ihre Organisationen AC und Òmnium riefen zu Protesten und Arbeitsniederlegungen auf in Katalonien auf.

Jordi Sanches, Führer des ANC: “Dieses Vorgehen hat nichts mit irgendwelchen juristischen Prinzipien zu tun. Es soll uns einschüchtern und strafen, weil wir die Freiheit verteidigen.”


Carles Puigdemont kommentierte, “die Regierung versuche, Ideen zu verhaften, würde so aber nur die Sehnsucht nach Freiheit stärken.” In Anspielung auf das Franco-Regime hieß es weiter, Spanien “habe wieder politische Gefangene.” Beide Organisationen hatten in der Vergangenheit hunderttausende Menschen für Kundgebungen für die katalanische Unabhängigkeit mobilisiert, die zeigten ihr Missfallen in der Nacht auf katalanisch – mit ihren Kochtöpfen. Die spanische Regierung hat den Katalanen jetzt neue Frist gesetzt – bis Donnerstag.