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Mogadischu: Wütende Proteste gegen Al Shabaab-Miliz

Bei dem verheerenden Anschlag in Somalias Hauptstadt sind nach jüngsten Berichten über 300 Menschen getötet und mindestens 400 weitere verletzt wurden.

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Mogadischu: Wütende Proteste gegen Al Shabaab-Miliz

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Schüsse fallen auf offener Straße in Mogadischu. Mindestens zwei Menschen werden durch Geschosse verletzt, als Polizisten in Somalias Hauptstadt mit Waffengewalt versuchen, wütende Demonstranten vom Ort des verheerendsten Einzelanschlags in der Geschichte des ostafrikanischen Landes fernzuhalten.

Augenzeugen berichten, Proteste dieses Ausmaßes hätten sie in Somalia noch nicht erlebt. Schlussendlich lassen die Sicherheitskräfte Tausende Demonstranten passieren, damit sie am Anschlagsort der Opfer gedenken können.

Die Proteste richten sich gegen die Islamisten-Miliz Al-Shabaab. Sie gilt als Urheber des Bomben-Attentats vom vergangenen Samstag, bei dem nach jüngsten Berichten über 300 Menschen getötet und mindestens 400 weitere verletzt wurden.

Bislang hat sich allerdings niemand zu dem Anschlag bekannt. Al-Shaabab wurde vor sechs Jahren aus Mogadischu vertrieben, und hat auch Geländeverluste in anderen Landesteilen zu verzeichnen. Geblieben sind der Miliz laut Medienberichten die technischen Möglichkeiten, Bomben mit großer Sprengkraft herzustellen.