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Peru: Polizei findet PVC-Rohre aus 1.3 Tonnen Kokain!

Eine spektakuläre Entdeckung, die manch einen an die US-Fernsehserie "Breaking Bad" erinnern wird.

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Peru: Polizei findet PVC-Rohre aus 1.3 Tonnen Kokain!

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Auf den ersten Blick haben diese PVC-Röhren nichts Besonderes. In ihnen stecken aber 1,3 Tonnen Kokain. Diese außergewöhnliche Entdeckung machte die peruanische Polizei im Hafen der Stadt El Callao, in der Nähe der Hauptstadt Lima.

Die Drogenschmuggler versuchten auf eine ganz neue Art die Substanz an den Behörden vorbeizuschleusen: Sie verarbeiteten die Droge im Material der Plastikrohre.

Medienberichten zufolge haben die Beamten die Röhren in einem Schiffcontainer im Hafen von El Callao gefunden. Mindestens acht der hohlen Zylinder sollen Kokain enthalten.

17 Verdächtige wurden im Land festgenommen. Unter ihnen ist ein Chemiker, der die Droge in Mexiko wieder aus dem Plastik der Röhren herauslösen sollte. Laut den peruanischen Behörden sollte das Kokain wohl verschifft und vom mexikanischen Sinaloa-Kartell in den USA und Europa vermarktet werden.

Der Drogenhandel ist in Lateinamerika sehr präsent und fordert jedes Jahr zahlreiche Tote.