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Australiens Autoindustrie am Ende

Holden schließt das letzte Werk des Landes - die Konkurrenz war schon vorher weg.

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Ein Viertürer in Rot bildete den Schlussakt. Der Autobauer Holden stellt seine Produktion in Australien ein, die General-Motors-Tochter war der letzte Mohikaner – nach 69 Jahren ist Australiens Autoindustrie am Ende.

“Das ist ein sehr trauriger Tag für die Arbeiter und für jeden Australier. Wir fühlen mit den Arbeitern, dies ist das Ende einer Ära”, sagte Premierminister Malcolm Turnbull. Seine Regierung will umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro aufbringen, um den Konzernen beim Strukturwandel und bei der Umorientierung zu helfen.

Fast 1000 Stellen fallen mit der Schließung des letzten Werkes weg. Anfang Oktober hatte sich schon Toyota aus Australien zurückgezogen, auch Ford hat das Weite gesucht. In anderen Länder lassen sich die Wagen schlichtweg billiger fertigen.