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Nach heftiger Kritik: Robert Mugabe wird doch nicht WHO-Sonderbotschafter

Die Ernennung hatte Gesundheitsexperten und Menschenrechtler entsetzt. Nun rudert die WHO zurück.

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Nach heftiger Kritik: Robert Mugabe wird doch nicht WHO-Sonderbotschafter

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Die Ankündigung, den Präsidenten Simbabwes, Robert Mugabe, zum WHO-Sonderbotschafter zum Sonderbotschafter für Afrika zu ernennen hatte für einen Sturm der Entrüstung gesorgt.
Nun rudert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück: Mugabe wird doch nicht Sonderbotschafter, das gab WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonntag bekannt.

In dieser Funktion hätte sich der Langzeitmachthaber Simbabwes um die Bekämpfung chronischer Krankheiten kümmern sollen. Gesundheitsexperten hatten sich über die Ernennung ebenso entsetzt geäußert wie Menschenrechtler. Sie teilen auch nicht die Begeisterung des WHO-Generaldirektors für Simbabwes Gesundheitssystem – im Gegenteil. Sie wiesen darauf hin, dass Mugabe selbst sich lieber in Singapur behandeln lasse als in seinem eigenen Land.

Mugabe ist in Simbabwe seit 1980 an der Macht und will bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr erneut kandidieren. Seine Gegner werfen ihm die Verletzung von Menschenrechten und die Unterdrückung der Opposition vor.