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Baku Jazz Festival -- Tolles Programm trotz wenig Geld


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Baku Jazz Festival -- Tolles Programm trotz wenig Geld

Der Kora-Virtuose Sekou Kouyate aus Guina und seine Band haben in diesem Jahr das Jazz Festival in Baku eröffnet. Trotz eines knappen Budgets ist es den Veranstaltern gelungen, ein vielseitiges Musikangebot in die Hauptstadt Aserbaidschans zu holen. Die jungen Jazzmusiker nehmen in diesem Jahr erstmals an dem neuen internationalen Wettbewerb in Baku teil.

Das Festival wurde vor zwölf Jahren von dem aserbaidschanischen Saxophonisten Rain Sultavon gegründet. Heute ist er auch der Art Director. Leyla Efendiyewa ist die Leiterin des Baku Jazz Festivals. ““Unser Programm enthält ganz unterschiedliche Musikstile wie Jazz, Funk oder Ethno-Jazz”, erklärt sie. “Dem Publikum gefällt diese Mischung und deshalb versuchen wir, eine vielseitige Musikauswahl und gleichzeitig ein reichhaltiges Angebot hinzubekommen.”

Die Kora ist ein besonders in Westafrika beliebtes Instrument. Sekou Kouyate ist einer der erfolgreichsten Spieler dieser 21-saitigen Mischung aus Laute und Harfe. Er sucht neue Wege für die Kora. “Es geht nicht darum, mit der Tradition zu brechen, sondern ich will afrikanische Musik öffnen und gleichzeitig die Tradition achten”, so Kouyate. “Für mich ist die Kora ein sehr vielseitiges Instrument, mit dem man auch Jazz oder Blues spielen kann. Ich bin der Erste, der sie mit Wah-wah-Pedalen und anderen Effekten spielt.”

“Ein hervoragendes Eröffnungs Konzert mit dem Meister der Kora Sekou Kouyate und seiner Band”, so das Urteil des euronews-Korrespondenten. “Es bleibt zu hoffen, dass dieses Festival in Zukunft ein weniger knappes Budget hat, damit es sich entwickeln kann.”

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