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Paula Radcliffe: "Alles versuchen, um saubere Athleten zu schützen"

Im Euronews-Gespräch äußert sich die frühere britische Langstreckenläuferin unter anderem zum Thema Doping.

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Paula Radcliffe: "Alles versuchen, um saubere Athleten zu schützen"

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Die Sportel-Messe in Monaco bringt Vertreter aus Sport-, Geschäfts- und Medienwelt zusammen. Im Rahmen der Veranstaltung traf Euronews die Marathon-Weltmeisterin von 2005, die Britin Paula Radcliffe. 2015 beendete die 43-Jährige ihre Leistungssportkarriere.

Euronews: “Wir befinden uns hier auf der Sportel-Messe in Monaco, wo es vor Geschäftstätigkeit nur so wimmelt. Welches ist Ihr nächstes Projekt?”

Paula Radcliffe: “Mein nächstes Projekt führt mich nach New York, wo ich im Rahmen des Marathons tätig sein werde. Und ich arbeite mit der Athleten-Integritätskommission und versuche alles, um saubere Athleten zu schützen und die Glaubwürdigkeit der Leichtathletik wiederherzustellen.”

Euronews: “Sprechen wir über diese Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit und all das, was in den vergangenen Jahren beim Thema Doping passiert ist. Sie sind in dieser Hinsicht eine der kritischen Stimmen: Wie denken Sie heute darüber?”

Radcliffe: “Ich finde, dass wir in diesem Kampf vorangekommen sind und dass viel mehr Leute mittlerweile bereit sind, gegen Doping zu kämpfen: Die Sportler und die Leute, die die Sportler vertreten. Immer mehr Menschen beginnen einzusehen, dass es keinen starken Sport geben kann, wenn wir die gezeigten Leistungen anzweifeln und wenn die sauberen Athleten nicht das Recht bekommen, dass ihre Leistungen anerkannt und respektiert werden. Diese Grundlage müssen wir wiederherstellen, dann haben wir einen wundervollen Sport.”