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Von Lügnern und Hundefängern: Republikanische Senatoren gegen Trump

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Von Lügnern und Hundefängern: Republikanische Senatoren gegen Trump

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US-Präsident Donald Trump gerät weiter unter Druck aus den eigenen Reihen. Prominentes Beispiel: der Senator John McCain. Jetzt hat noch ein republikanischer Politiker mit scharfen Worten gegen Trump gewettert: Jeff Flake, scheidender Senator aus Arizona.

Er sprach in einer Rede davon, dass die Werte Amerikas unterwandert würden und kritisierte den Inhalt der Gedanken, die Donald Trump in seinen maximal 140 Zeichen langen Tweets niederschreibt: “Die Einstellung, dass wir nichts sagen oder tun sollten bei diesem launischen Verhalten, ist beispiellos und fehl am Platz.”

Zuvor hatte schon der Senator Bob Corker aus Tennessee, der sich ebenfalls aus der Politik zurückziehen will, seinen Unmut geäußert. Er warf dem Präsidenten vor, große Schwierigkeiten mit der Wahrheit zu haben.

Im Weißen Haus ist man wohl froh darüber, dass die Kritiker unter den Republikanern die politische Bühne verlassen.

“Ich glaube, dass die Menschen in Tennessee und Arizona den Präsidenten unterstützt haben und ich glaube nicht, dass die Mehrzahl von ihnen hinter diesen beiden Senatoren steht. Insofern ist das wohl die richtige Entscheidung der beiden”, freut sich die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, über den Rückzug der beiden renitenten Republikanerkollegen.

Trump selbst hatte zuvor Corker auf Twitter beleidigt: Dieser könne in Tennessee nicht einmal zum Hundefänger gewählt werden. Die braven Senatoren dagegen lobte der Präsident.