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Mogadischu: Bombenanschläge fordern mindestens 17 Todesopfer

Zwei Wochen nach dem tödlichsten Anschlag in der Geschichte Somalias sind in der Hauptstadt Mogadischu erneut Autobomben explodiert.

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Mogadischu: Bombenanschläge fordern mindestens 17 Todesopfer

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Die Islamistenmiliz Al-Shabaab hat sich zu den tödlichen Bombenanschlägen in Somalias Hauptstadt Mogadischu bekannt. Vor einem Hotel und unweit des Parlaments waren binnen weniger Minuten zwei Sprengsätze in Autos explodiert. Mindestens 17 Menschen wurden in den Tod gerissen und zahlreiche weitere verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Medien berichteten, dass Kämpfer der Miliz nach der Explosion das Hotel gestürmt hätten. Im Inneren des Gebäudes sei es zu Schießereien zwischen mehreren Angreifern und Sicherheitskräften gekommen.

Die mit der Terrororganisation Al-Kaida verbündete Al-Shabaab-Miliz will in Somalia einen muslimischen Gottesstaat errichten.

Mitte Oktober hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem Lastwagen an einem Verkehrsknotenpunkte in Mogadischu in die Luft gesprengt. Mehr als 350 Menschen wurden bei dem Anschlag getötet. Die somalische Regierung machte Al-Shabaab für das Attentat verantwortlich. Der somalische Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed versprach daraufhin, Al-Shabaab zu zerschlagen.