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Tote bei neuen Bombenanschlägen in Mogadischu

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist nach Angaben der Polizei eine Autobombe explodiert. Ziel war offenbar ein Hotel, das bei Abgeordneten beliebt ist.

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Tote bei neuen Bombenanschlägen in Mogadischu

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Bei einem Autobombenanschlag sind in Somalias Hauptstadt Mogadischu offenbar mehrere Menschen getötet worden. Nach Polizeiangaben ereignete sich die Explosion vor einem bei Abgeordneten und Regierungsmitarbeitern beliebten Hotel.

Ein Augenzeuge berichtete von mindestens zehn Todesopfern, andere Quellen sprachen von drei bis sieben Toten sowie mehreren Verletzten. Es gab ferner Berichte, dass Kämpfer der radikal-islamischen Al-Shabaab-Miliz nach der Explosion das Hotel gestürmt hätten. Dabei soll es zu Schusswechseln gekommen sein, die andauerten.

Mitttlerweile hat sich die Miliz im Internet zu der Attacke bekannt:



Eine weitere Explosion gab es nur Minuten später in der Nähe des Parlamentsgebäudes in Mogadischu. Auch hier vermutete die Polizei einen Anschlag mit einer Autobombe.


Erst Mitte Oktober waren bei einem Bombenanschlag in Mogadische über 350 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter hatte sich auf einer belebten Kreuzung in einem Lastwagen in die Luft gejagt. Die somalische Regierung machte dafür die Al-Shabaab-Miliz verantwortlich.