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Tate Britain zeigt Französische Impressionisten im Exil


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Tate Britain zeigt Französische Impressionisten im Exil

Vom Exil französischer Künstler auf britischem Boden während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 berichtet die Londoner Tate Britain in ihrer neuen Ausstellung. Zu sehen ist die Crème de la Crème der Moderne, Impressionisten wie Claude Monet und Camille Pissarro, die sich von der Stadt an der Themse inspirieren ließen.

Dort fanden sie ein ganz neues Umfeld und vor allem andere Lichtverhältnisse, wie die Kunstkritikerin Estelle Lovatt berichtet. “In Paris beschäftigten sie sich mit Nachtclubs und Cafés. Und als sie nach London kamen, entdeckten sie nicht nur die wunderschöne Architektur von Westminster, St. Paul’s und Big Ben, sondern auch den Dunst, der diese Schönheit umhüllte. Denn sie interessierten sich sehr für Farbe und wie sie sich im Licht veränderte.”

“Impressionists in London, French Artists in Exile (1870-1904)” (“Impressionisten in London – Französische Künstler im Exil”) heißt die Ausstellung und stellt die enge Wechselwirkung zwischen der französischen und der britischen Kunstszene in dieser entscheidenden Epoche in den Mittelpunkt. Sehen kann man sie bis Ende April in der Londoner Tate Britain.



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