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Estland: Sicherheitslücke beim E-Ausweis

Über 700.000 Karten werden ungültig - ein Chip ist wohl schuld.

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Estland: Sicherheitslücke beim E-Ausweis

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Wegen Sicherheitsbedenken werden in Estland 760.000 elektronische Personalausweise ungültig. Die Regierung folgt damit einer Behördenempfehlung. Ministerpräsident Jüri Ratas betonte, bislang gebe es trotz der Sicherheitslücke keinen Hinweis auf den Diebstahl von sensiblen persönlichen Daten. Zurückzuführen ist die Panne wohl auf einen in der Karte eingebauten Mikrochip, der nicht nur in dem baltischen Land verwendet wird.

98 Prozent der Esten besitzen einen elektronischen Personalausweis, der tatsächlich eine Multifunktionskarte ist, die unter anderem auch als Versicherungsnachweis dient und eingesetzt werden kann, um elektronische Unterschriften zu leisten, bei Wahlen seine Stimme abzugeben oder Dokumente beim Finanzamt einzureichen. Estland brüstet sich damit, das weltweit höchstentwickelte E-Ausweis-System der Welt.