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Festnahmen am russischen "Tag der nationalen Einheit"

In Moskau sind beim Marsch zum "Tag der nationalen Einheit" mehrere Menschen festgenommen worden.

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Festnahmen am russischen "Tag der nationalen Einheit"

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In Moskau sind beim Marsch zum “Tag der nationalen Einheit” mehrere Menschen festgenommen worden.

Beim sogenannten “Russischen Marsch” war die Teilnehmerzahl im Gegensatz zu Vorjahren geringer, wohl auch, weil die Polizei im Vorfeld Banner mit Slogans verboten hatte. Die Organisatoren riefen daraufhin dazu auf, die Veranstaltung zu boykottieren. Der Marsch ist eine Aktion russischer Nationalisten anlässlich des Nationalfeiertags.

Der Tag soll eigentlich an den Sieg des russischen Widerstands gegen polnische Besatzer im Jahr 1612 in Moskau erinnern.

Der russische Präsident Wladimir Putin legte im Beisein des Patriarchen Kyrill I., dem Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, einen Kranz am Denkmal von Minin und Poscharski vor der Basilius-Kathedrale am Roten Platz nieder.

Der Feiertag wurde 2005 eingeführt, er soll nach dem Willen des Kremls die kommunistischen Feiern zum Jahrestag der Oktoberrevolution von 1917 ersetzen.

Immer wieder wird der Tag von rechtsradikalen Demonstrationen überschattet.