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Rekordhitze: 2017 eines der wärmsten Jahre überhaupt

2017 soll eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnung werden. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor. Das deutsche Umweltministerium sagte weitere Hilfen in Höhe von 100 Millionen Euro zu.

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Rekordhitze: 2017 eines der wärmsten Jahre überhaupt

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2017 soll eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnung werden. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor.

Es gebe immer mehr Wirbelstürme, Dürren und Überflutungen. Das extreme Wetter sei ein Beweis für den menschengemachte Klimawandel.

Der UN-Bericht wurde im Rahmen der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlicht. Fast 200 Nationen beraten dabei über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.

Das deutsche Umweltministerium sagte am ersten Tag der Weltklimakonferenz in Bonn zusätzliche Finanzhilfen zu, um besonders betroffene Länder bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. 100 Millionen Euro sollen aufgebracht werden.

„Es ist ein wichtiges Signal, dass Fidschi die Präsidentschaft dieser Konferenz innehat. Das lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein zentrales klimapolitisches Problem, die Auswirkungen des Klimawandels auf die kleinen Inselstaaten. Wir haben uns in Paris darauf geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad – möglichst sogar auf 1,5 Grad – zu begrenzen. Im Hinblick auf die kleinen Inselstaaten ist die 1,5-Grad-Grenze wichtig“, so die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks.

Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller betonte, Entwicklungsländer würden zwar am stärksten unter der Erderwärmung leiden, seien zugleich aber nur in vergleichsweise geringem Maße für den Klimawandel verantwortlich.