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Kind bei Bombardierung von Donezk getötet

Die ostukrainische Stadt Donezk ist unter Raketenbeschuss geraten. Die OSZE nannte keine Verantwortlichen; die Separatisten der "Volksrepublik Donezk" machten die ukrainische Armee verantwortlich.

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Die ostukrainische Stadt Donezk ist unter massiven Raketenbeschuss geraten. Vertreter der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, zu der die Stadt gehört, machten ukrainische Regierungstruppen für die Bombardierungen verantwortlich. Insgesamt seien über 120 Raketen und Granaten auf das Stadtviertel Kievsky niedergegangen. Dabei seien ein Kind getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden. Mehrere Wohnblocks und eine Aufbereitungsanlage für Trinkwasser seien beschädigt oder zerstört worden.

Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bestätigten die Angaben teilweise. Die Stadt Donezk sei an sieben Orten beschossen worden, auch mit schwerer Artillerie, deren Einsatz nach dem Minsker Abkommen verboten sei. Auch der OSZE lägen Informationen über ein Todesopfer im Kindesalter und zwei Verletzte vor.

Seit 2014 kämpfen Regierungseinheiten gegen Aufständische in Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk.