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Mord von Freiburg: Angeklagter laut Analyse 25 Jahre alt

Mit Hilfe einer Zahnwurzeluntersuchung stellten Wissenschaftler fest, dass der mutmaßliche Täter älter ist als angegeben.

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Mord von Freiburg: Angeklagter laut Analyse 25 Jahre alt

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Neue Wendung im Mordprozess von Freiburg: Der Angeklagte ist laut einer Zahnwurzelanalyse 25 Jahre alt. Bislang hatten ihn die deutschen Behörden als minderjährigen Flüchtling eingestuft, da er angegeben hatte, zum Tatzeitpunkt im Oktober 2016 17 Jahre alt gewesen zu sein. Beim Prozessauftakt gestand er ein, gelogen zu haben, sein Alter nannte er aber weiterhin nicht. Erkennt das Gericht das Ergebnis der wissenschaftlichen Altersuntersuchung an, würde laut Erwachsenenstrafrecht lebenslange Haft drohen.

Dem Angeklagten, der laut eigener Aussage aus Afghanistan stammt, wird vorgeworfen, eine 19-jährige Studentin erst vergewaltigt und dann in den Fluss Dreisam geworfen zu haben, wo sie ertrank. Der Mann war 2013 in Griechenland wegen eines Übergriffs auf eine Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt, dann aber gegen Auflagen freigelassen worden. Er setzte sich nach Deutschland ab, wo er als Flüchtling anerkannt und in einer Pflegefamilie untergebracht wurde.