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Trauer um die 26 Toten von Texas

Der Tod der 26 hat die Diskussion um die amerikanischen Waffengesetze wieder aufflammen lassen. Ex-Präsident Barack Obama twitterte: "Wir trauern mit allen Familien in Sutherland Springs, die von diesem Akt des Hasses getroffen wurden."

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Trauer um die 26 Toten von Texas

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Ein kleiner Ort in Texas trauert, und mit ihm die Vereinigten Staaten – 26 Menschen wurden bei einem Sonntagsgottesdienst in Sutherland Springs erschossen, 20 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

Täter ist ein 26-jähriger Mann, der sich nach dem Attentat selbst gerichtet hat. Die Opfer sind zwischen 5 und 72 Jahren alt. Pastor Frank Pomeroy und seine Frau Sherri haben ihre 14-jährige Tochter Annabelle verloren. Bei den Feierlichkeiten verlas die trauernde Mutter eine Botschaft:

Sherri Pomeroy: “Wir haben mehr als unsere Tochter Belle verloren – fast die gesamte Kirchengemeinde ist tot. Die wenigen von uns, die noch übrig sind, stehen vor einer Tragödie. Und so sinnlos diese Tragödie sein mag, unsere kleine Belle hätte mit dem Verlust fast ihrer ganzen Familie nicht umgehen können. Bitte vergesst Sutherland Springs nicht.”

Ein paar hundert Menschen leben hier, jeder der kleinen Gemeinde ist betroffen, beinahe jeder hat jemanden verloren, so wie Sue Soto, deren Schwester angeschossen wurde.

Sue Soto Schwester wurde angeschossen: “Es ist einfach traurig, jeder kennt jeden hier, es ist ein kleine Stadt und niemand hätte sich vorstellen können, dass so etwas hier passieren könnte. Sie müssen wissen… ich sage meiner Schwester jetzt , warum, warum gerade hier, warum in dieser kleinen Stadt? Hier geschieht nie etwas, und jetzt alles auf einmal, es ist so traurig.”

Der Tod der 26 hat die Diskussion um die amerikanischen Waffengesetze wieder aufflammen lassen. Ex-Präsident Barack Obama twitterte: “Wir trauern mit allen Familien in Sutherland Springs, die von diesem Akt des Hasses getroffen wurden.”

Zugleich sprach er sich – wie bereits während seiner Amtszeit – für schärfere Waffengesetze aus. “Möge Gott uns allen die Weisheit geben, um zu fragen, welche konkreten Schritte wir unternehmen können, um die Gewalt und die Waffen unter uns zu reduzieren.”

Präsident Trump sagte, es sei das Böse selbst gewesen und er sähe keinen Nutzen in einer anderen Waffengesetzgebung. Die Meinung in den sozialen Medien sind gespalten.