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Extremes Wetter trifft vor allem ärmere Länder

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Von Euronews
Extremes Wetter trifft vor allem ärmere Länder

<p>Die extremen Wetterereignisse der letzten Jahre haben vor allem ärmere Länder getroffen. Das <a href="http://germanwatch.org/de/14673">stellt die deutsche Umweltgruppe Germanwatch fest</a>.</p> <p>Demnach ist zwar die Schadenshöhe nach solchen Katastrophen in reichen Ländern höher, die ärmeren Länder litten danach aber stärker unter Elend und existenziellen Bedrohungen.</p> <p>In einer Rangliste über zwanzig Jahre <a href="http://germanwatch.org/en/download/20396.pdf">waren am stärksten Honduras, Haiti und Myanmar betroffen; im letzten Jahr für sich genommen waren es Haiti, Simbabwe und die Fidschi-Inseln</a>.</p> <p>Beim Klimawandel würden einige Länder mehr Last tragen als andere, sagt der fidschianische Wirtschaftsminister Aijas Sajed-Chaijum beim Klimagipfeltreffen in Bonn: Daher müsse ihnen geholfen werden.</p> <p>Fidschi hat mehr als dreihundert Inseln – über <a href="http://nationalgeographic.co.id/berita/2012/02/hanya-ada-13466-pulau-di-indonesia">dreizehntausend sind es sogar in Indonesien</a>.</p> <p>Auf diese Geografie als Inselstaat weist in Bonn auch Arif Havas-Oergoseno hin, ein indonesischer Regierungsvertreter. Er sagt ebenfalls, Indonesien habe durch den steigenden Meereswasserpegel schon fast 29.000 Hektar Land verloren – das wären also 290 Quadratkilometer, etwa die Fläche einer Stadt wie Leipzig oder Dortmund.</p>