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ASEAN-Gipfel in Manila: Kommt Dutertes blutiger Drogenkrieg zur Sprache?

Fast 20 Staaten präsent - seit gut einem Jahr starben knapp 4.000 Menschen im "Drogenkrieg" auf den Philippinen

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ASEAN-Gipfel in Manila: Kommt Dutertes blutiger Drogenkrieg zur Sprache?

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Auf Einladung des umstrittenen philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte versammeln sich die Staats- und Regierungschefs aus fast 20 Ländern zu einem Gipfeltreffen in Manila. Zu der Jahreskonferenz des südostasiatischen Staatenverbands ASEAN reisen auch US-Präsident Donald Trump, UN-Generalsekretär Antonio Guterres und die Ministerpräsidenten von China, Japan und Russland an. Duterte, dessen blutiger Drogenkrieg von Menschenrechtlern scharf kritisiert wird, erhofft sich von dem Gipfel eine diplomatische Aufwertung.


US-Abgeordnete hatten Trump vor seiner Abreise aufgefordert, Menschenrechtsverstöße auf den
Philippinen anzusprechen, wo Duterte mit harter Hand gegen den illegalen Drogenhandel vorgeht. Trump hatte Duterte allerdings bereits für das harte Vorgehen gelobt und von einem “tollen Job” gesprochen.

Seit Dutertes Amtsantritt im Juni 2016 sind bei Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit Drogendelikten knapp 4.000 Menschen getötet worden.


Stunden vor der Ankunft Trumps hatten Aktivisten in der Hauptstadt Manila gegen den US-Präsidenten demonstriert.

su mit dpa, AFP