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MeToo-Marsch in Hollywood: "Angreifern in die Hand beißen"

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MeToo-Marsch in Hollywood: "Angreifern in die Hand beißen"

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In Hollywood sind hunderte auf die Straße gegangen, um die vielen Frauen und einige Männer zu unterstützen, die sexuell missbraucht und belästigt wurden.
Der “MeToo-March” folgte auf die nicht enden wollende Serie von Enthüllungen sexueller Gewalt.

Dabei skandierten die TeilnehmerInnen Parolen wie “BITE THE HAND THAT GRABS” (“Beißt in die Hand, die anzüglich ist”).
Zudem kamen Slogans wieder hoch, die es im vergangenen Jahr gegeben hatte, als das Video von Donald Trump veröffentlicht worden war, auf dem er davon sprach Frauen “bei der Muschi zu packen” (“Grab them by the pussy”). Danach hatten amerikanische Feministinnen pinkfarbene sogenannte “pussy hats” gestrickt, die sie bei Protesten trugen.

Eine junge Frau aus Los Angeles findet es richtig gut, dass es diesen Protest gibt. Ihre eigene Mutter habe ihre Erfahrungen auf Facebook beschrieben, was sehr hart zu lesen war. Aber es sei sehr gut, dass die Leute sich jetzt äußern.

Ein 23-Jähriger meint, man müsse seine Freunde auffordern zu sprechen, was nicht leicht sei, aber alle müssten mitmachen, damit sich wirklich etwas ändere.

Auch im deutschsprachigen Raum geht die “MeToo”-Diskussion nach den Angriffen des Filmproduzenten Harvey Weinstein im Internet und in den Medien weiter.

Hier einige Tweets zur Diskussion bei “Anne Will”.