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Zwei Jahre danach - Frankreich gedenkt der Opfer der Pariser Anschläge

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Zwei Jahre danach - Frankreich gedenkt der Opfer der Pariser Anschläge

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Bunte Luftballons als Zeichen ungebrochener Lebensfreude: In aller Stille hat Frankreich am Montag der 130 Toten und mehr als 350 Verletzten der islamistischen Anschläge vor zwei Jahren gedacht.
Präsident Emmanuel Macron und sein Amtsvorgänger Francois Hollande besuchten die sechs Pariser Anschlagsorte und erinnerten an die Opfer mit Schweigeminuten und Kränzen. Die Gedenkfeierlichkeiten begannen vor dem Fußballstadion Stade de France im Pariser Vorort Saint-Denis.

Im Anschluss nahmen Macron und Hollande an weiteren Gedenkzeremonien vor Restaurants und Cafés im Zentrum der französischen Hauptstadt teil. Daran beteiligten sich unter anderem die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und Macrons Frau Brigitte.
Macron und Hidalgo legten einen Kranz vor der Konzerthalle Bataclan in der Nähe des Platzes der Republik nieder. Die Dschihadisten hatten dort ein Konzert der US-Band Eagles of Death Metal gestürmt. Sie töteten 90 Menschen.

Die Sicherheitsvorkehrungen für die Gedenkfeiern waren hoch – Teil einer neuen Normalität in Frankreich seit dem 13. November 2015. Nach den Angriffen galt fast zwei Jahre lang der Ausnahmezustand im Land. Er wurde vor zwei Wochen durch ein strengeres Anti-Terror-Gesetz ersetzt.