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25% der Erntehelfer arbeiten schwarz, viele werden ausgebeutet

Einer italienischen Studie zufolge arbeiten 25 Prozent der Erntehelfer in der EU "unter der Hand".

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25% der Erntehelfer arbeiten schwarz, viele werden ausgebeutet

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Wer erntet eigentlich die unzähligen Tonnen Obst und Gemüse, die tagtäglich in den Supermärkten angeboten werden? Ganze Scharen von Saisonkräften sind es, die auf den Feldern schuften – einer italienischen Studie zufolge arbeiten 25 Prozent der Erntehelfer in Europa schwarz. In Italien sind es über 30 Prozent, in Rumänien etwa 40 Prozent.

“Für dieses Phänomen müssen wir ein Bewusstsein schaffen”, meint die Vertreterin einer Mailänder Verbraucherschutzorganisation. “Ausbeutung durch Arbeit, Schwarzarbeit und unregelmäßige Beschäftigung können durch gute wirtschaftliche Ergebnisse und Nutzbarkeit abgelöst werden, wenn man sich zur Zusammenarbeit mit Handelsketten entscheidet, die ethisch richtig handeln.”

Besonders hoch ist der Anteil der Menschen, die unter der Hand in der Landwirtschaft schuften, in Portugal: Dort sind der Studie zufolge 60 Prozent der Erntehelfer Schwarzarbeiter. In Deutschland und Österreich wird der Anteil auf zehn Prozent geschätzt.

Weitere Informationen können Sie hier auf Englisch nachlesen.